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Richtiger Umgang mit Batterien

UMGEHEN MIT BATTERIEN

Wenn Sie bestimmte Vorsorgemaßnahmen beachten, ist es nicht
schwierig oder gefährlich, mit den Batterien umzugehen. Trotzdem ist
es wichtig zu wissen:
- welche die evtl. Gefahren sein können
- wie man diese vermeiden kann
- was zu tun ist, wenn doch etwas falsch läuft.

Schwefelsäure

Bleibatterien enthalten Schwefelsäure. Ein Fall aus großer Höhe oder ein
schwerer Schlag oder Stoß kann Risse im Gehäuse verursachen.

Schwefels
verbrennen oder reizen kann. Auch Kleidung kann durch diese Säure
angegriffen werden. Die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen sind:
- die Batterien vorsichtig behandeln
- immer gerade halten und aufbewahren
- immer in einem gut gelüfteten Raum oder Schrank aufstellen
- selbst Schutzbrille und Schutzkleidung tragen.
Benutzen Sie 2. B. säurefeste Handschuhe wie Kunststoff- oder
Gummihandschuhe.

Sollten Sie doch mit der Schwefelsäure in Berührung kommen, ist folgendes zu tun:

Bei Hautkontakt:

Den betreffenden Teil der Haut reichlich mit sauberem
Wasser spülen, um die Säure soweit wie möglich zu verdünnen.
Die Kleidung, auf die Schwefelsäure gelangt ist, nicht weiter tragen.
Bei Kontakt mit den Augen. Die Augen mindestens 10 Minuten lang mit
einem sauberen Wasserstrahl spülen, so schnell das möglich ist
Bei Einnahme durch die Speiseröhre: Sorgen Sie dafür, daß das Opfer literweise
Wasser oder Milch trinkt.

Austreten von Gas

Wenn beim Laden die Gasspannung von 14,4 V nicht überschritten
wird, entweichen nur sehr geringe Mengen Wasserstoffgas aus der
Batterie. Das ist jedoch ein sehr gefährliches Gas: Ein Raum, in dem 4%
Wasserstoffgas vorkommt, gilt bereits als explosiv. Auch (länger) nach
dem Laden kann noch Wasserstoffgas frei werden, wenn die Batterie
versetzt oder bewegt wird, wodurch eingeschlossene Bläschen plötzlich
entweichen.
Die Möglichkeiten, um die Explosionsgefahr zu verkleinern, sind. nicht
länger laden als unbedingt notwendig; arbeiten in gut gelüfteten
Räumen und das Vermeiden von offenem Feuer und Funken.

Elektrische Gefahr

Die Spannung einer Batterie von 12 oder 24 V ist völlig unschuldig.
Die elektrische Gefahr einer Batterie liegt hauptsächlich in der großen
Menge elektrischer Energie, die darin gespeichert ist und die in sehr
kurzer Zeit frei werden kann.

Legen Sie, ehe Sie mit der Batterie zu arbeiten beginnen, alle
Metallteile ab wie Uhren, Metallschmuck usw. Achten Sie auch auf lose
Metalldrähte, blanke Metallwerkzeuge, wie Schraubenzieher und
Steckschlüssel. Denn wenn derartige Gegenstände auf beide Pole der
Batterie fallen oder zwischen den Pluspol und geerdete Teile des
Fahrzeugs geraten, fließen so große Ströme, daß die Metallteile rotglühend
werden und sogar schmelzen können.

Zur Vermeidung von Funkenbildung dürfen die Verbindungen nicht
"rammeln" oder auf andere Weise unvollständigen Kontakt haben.
Am besten können Sie an Batterien arbeiten, wenn sie nicht mehr Teil
des Bordnetzes sind. Lösen Sie also die Anschlußklemmen und fangen
Sie dabei mit der Masse an (Minuspol). Dieser Pol wird auch als letzter
wieder angeschlossen, wenn eine Batterie (wieder) installiert wird.

Publiziert am: Montag, 08. September 2008 (2645 mal gelesen)
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